*** GESUCHT: NEUES DAHEIM AB 01. JULI 2016 ***

Ich suche eine 1-2-Zimmerwohnung oder ein WG-Zimmer in Bern (vorzugsweise Länggasse, Loryplatz, Breitsch oder Lorraine) - wer etwas weiss, meldet sich bitte bei mir....!!! DANKE!

VELOTOUR VON BERN NACH SINGAPUR IN VIER AKTEN...

REISE 1: SCHWEIZ - ITALIEN - OESTERREICH - SLOVENIEN - KROATIEN - SERBIEN - BULGARIEN - TÜRKEI - IRAN - TURKMENISTAN - USBEKISTAN - TAJIKISTAN - PAMIRHIGHWAY - KIRGISTAN - REISE 2: NEPAL - ANNAPURNATREKKING - REISE 3: INDIEN - MYANMAR/BURMA - THAILAND - MALAYSIA - SINGAPUR - REISE 4: PORTUGAL - SPANIEN - ANDORRA - FRANKREICH - SCHWEIZ

11. FEBRUAR 2016

Lola - ein recyclierter Teenager... Ein Vorbild!

Yangon - Bangkok... Foto-Textblog...

Kleinfamilie aufgelöst... - Textblog

 

08. FEBRUAR 2016

Heute Nachmittag in Bangkok angekommen!

Musste zuerst ein neues Ladegerät für mein Laptop beschaffen, damit ich wieder online kommen kann...

Später mehr - habe es aber bereits recht streng hier in BKK - heute Abend treffe ich Emil vom Pamir, Morgen Bruno aus Bern...

03. FEBRAUR 2016

ERGÄNTZER BLOGBEITRAG:

RÜCKFLUG GEBUCHT - DOCH: KIRTAP GEHT IN DIE VERLÄNGERUNG...!! 

01. FEBRUAR 2016

SURATS HAUS - FOTOS VOM BAUFORTSCHRITT...

RÜCKFLUG GEBUCHT - DOCH: KIRTAP GEHT IN DIE VERLÄNGERUNG...!! 

!!KIRTAP BRAUCHT EIN NEUES DAHEIM AB 01.07.2015 IN BERN!!

29. JANUAR 2016

Kirtap ist in Thailand angekommen - mehr dann später...

27. JANUAR 2016

BILDERBUCH IMPHAL-MYANMAR

Fotos sind noch nicht sortiert oder kommentiert... WiFi hat sie aber doch immerhin hochladen können - und ächtze und stöhnte dazu einigermassen...

24. JANUAR 2016

MYANMAR 2 - Fotos und Kurzblog

Nach wie vor sehr gut unterwegs im wunderbar schönen Myanmar - die Menschen hier haben es mir ganz besonders angetan! Ihr Strahlen in den Augen, ihr Lachen - und das "Willkommen", das sie uns vermitteln - traumhaft! Melde mich dann im Verlauf der heutigen Nacht noch etwas ausführlicher - nun geht es zuerst mal aus Stadterkundung - und zum Bier... Wünsche Euch allen einen schönen Sonntag!

22. JANUAR 2016

MYANMAR 1 - TEXT-/FOTOBLOG 

19. JANUAR 2016

YANGON... - BILDERBUCH UND KURZBERICHT...

18. JANUAR 2016

PASSPARTU LEBT...

17. JANUAR 2016

Kollaps - äh Kolkata... 

16. JANUAR 2016

Passpartu steckt schon mal in der Flugbox...

Das schmerzt mich immer wieder... Aber es geht halt nicht anders... Ich musste ihn arg fest auseinander bauen - und hoffe, dass ich ihn dann wieder zusammenbauen kann, Passpartu dann wieder gut rollt und die Schaltung wieder funktioniert... Es wäre alles viel einfacher gewesen, wenn wir die Grenze nach Manymar auf dem Landweg hätten überqueren können - es ist nun, wie es ist...!

Nun gilt es noch, das übrige Gepäck sorgfältig zu sortieren und zu packen für die Flugreise mit langem Aufenthalt am Flughafen in Kalkuta... Drückt doch Passpartu bitte die Daumen, dass er die Flugreise gut und heil übersteht... DANKE!!

15. JANUAR 2016
LOKTAK LAKE - BILDERBUCH

14. JANUAR 2016
ZURÜCK IN IMPHAL - KURZER BLOG MIT FOTOS

AUFLÖSUNG BILDERRÄTSEL IMPHAL

10. JANUAR 2016

IMPHAL KREUZ UND QUER - EIN FOTO-TEXT-BLOG...

08. JANUR 2016

BILDERRÄTSEL AUS IMPHAL...

07. JANUAR 2016

ES GIBT IMMER EINEN WEG... FOTOS

ES GIBT IMMER EINEN WEG... TEXTBLOG

06. JANUAR 2016

MÄUSE MELKEN? HEULEN? L A C H E N!!...

04. - 05. JANUAR 2016...

BLOGS AUS IMPHAL INKL. ERDBEBEN...

WACHGERÜTTELT...

BILDER ZUM ERBEBEN...

THE DAY AFTER...

 

SELFIEGALERIE...

 

PASSPARTU UND KIRTAP ON THE ROAD IN INDIA... (FOTOGALERIE)

 

WO STECKT KIRTAP...?

STAND: 18. Januar 2016

STARTPUNKT BERN GANZ IM WESTEN

GELBER PUNKT - AKTUELLER / LETZTER STANDORT (wird je nach Verfügbarkeit und Leistungsfähigkeit des WiFi vor Ort angepasst...)

ERSTER ZIELPUNKT SINGAPUR GANZ IM OSTEN

SPENDENZIEL ERREICHT - ZUSATZSPENDE MÖGLICH...

Liebe Alle

 

Heute 07. November 2015 kurz vor 14:30 Uhr CH-Zeit haben wir das Spendenziel von 200x Fr. 20.00 für den Hausneubau mit den bereits einbezahlten und bis zu diesem Zeitpunkt zugesagten Spenden erreicht - ich bin TIEF BEEINDRUCKT - DANKBAR - DEMÜTIG!! Dass das innerhalb einer Woche möglich ist, habe ich nie und nimmer erwartet... 

 

Da die ganze Spendenaktion auf  gegenseitigem Vertrauen basiert, habe ich die Sammelaktion für den Hausneubau auf der Website geschlossen, da das angepeilte Ziel ja erreicht ist - dafür die Möglichkeit eingerichtet, eine Zusatzspende zu leisten für Spenderinnen und Spender, die "zu spät" kamen... Denn nebst dem Hausneubau muss ja auch Viehhabe, Obstbäume, Geschirr und und und beschafft werden.

 

EINE ZUSATZSPENDE KÖNNT IHR HIER ÜBER MEINEN WEBSHOP BESTELLEN - BITTE BEI LIEFERADRESSE EURE ADRESSE EINTRAGEN - MEINE SCHWESTER SCHICKT EUCH DANN GERNE EINEN EINZAHLUNGSSCHEIN!!

 

DANKE - DANKE - DANKE!!

 

Überwältigt in die Welt hinaus - Blog hier...


Patrik Kirtap

06. November 2015

Liebe Alle

Die Spendenaktion geht HIER weiter und doch melde ich mich schnell, schnell - mal wieder persönlich...:

Nach 8 Stunden Reise (zuerst 90 Minuten zu Fuss den steilen, schmalen Bergweg hoch, dann zwei lange Busfahrten - IM Bus...) bin ich wieder wohlbehalten - aber müde...! - in Kathmandu angekommen. Ich bloge heute wohl nur noch kurz - in den nächsten Tagen dann mehr... Unten mal eine kurze Impression der Busfahrt in Richtung Surats Haus...!
ABER: ICH BIN BEGEISTERT!!! VOR EINER WOCHE HABE ICH DEN SPENDENAUFRUF LANCIERT - UND WIR SIND SO GUT UNTERWEGS - DANK EURER HILFE... DANKE!!
Auf dem Titelbild seht ihr Surats Familie - ich bloge dazu dann gerne mehr - mir war einfach wichtig, dass Ihr Euch ein erstes Bild machen könnt.
Der Abschied heute Morgen war schwierig, traurig - für alle... Das letzte Frühstück auf der Reismatte auf dem Lehmboden in der leeren Küche - Poridge vom offenen Feuer - Surats Mutter, die mich auf Nepali hat zu überzeugen versucht, dass ich doch bleiben soll...
Nun brauche ich aber zuerst eine Dusche, dann etwas zu essen und etwas Zeit für mich in Kathmandu...
Bis bald...!!
Dankbar in die Welt hinaus
Patrik Kirtap

SPENDENKATION - WICHTIG - DRINGEND...!!!

ERSTE IMPRESSIONEN VOM TREKKING....


ERSTE FOTOS UND TEXTE VOM TREKKING - NUR KURZ...

Patrik ' s  ANNAPURNA

Do

11

Feb

2016

KLEINFAMILIE AUFGELÖST...

Liebe Alle

 

Gestern Abend haben Karin, Fritz und ich unsere "Kleinfamilie" bei einem Nachtessen in einem einfachen Rooftoprestaurant aufgelöst. Als "Kleinfamilie" bezeichnete mein Freund Osch unsere Gruppe nämlich - und ich glaubte zwischen seinen Zeilen auch einen gewissen (charmanten) Unterton zu lesen... :-))!

Wir waren zwei Monate gemeinsam unterwegs und haben in dieser Zeit 2550 Km zurückgelegt. Wir waren gemeinsam in Imphal blockiert, haben das Erdbeben erlebt, den defekten Scanner am Flughafen in Imphal überwunden. Wir haben Heiligabend in einer schummrigen indischen Bar gefeiert und im Hotelzimmer bei "Sweet Imphal" Sylvester gefeiert (Sweet Imphal ist der von uns kreierte Drink: Lycheesaft mit Wodka - oder Wodka mit Lycheesaft - je nach Informationsstand betr. Permits oder Flugkosten kann das Verhältnis der  zwei Zutaten un-angemessen variiert werden...) und und und - es war eine schöne und gute Zeit.

TAUSEND DANK, LIEBE KARIN UND FRITZ!!! OHNE EUCH HÄTTE ICH INDIEN NICHT ÜBERSTANDEN UND  MYANMAR NICHT GESEHEN...

Mit Karin in Fritz habe ich also gut 1/5 meiner Reisezeit verbracht - es kam mir gar nicht so lange vor!

Zum Abschied haben sie mich mit Schweizerkost verwöhnt, die sie in Bangkok gefunden haben.

Heute Abend wollen wir uns nochmals mit Emil vom Pamir treffen - dann reisen Karin und Fritz weiter - ich bleibe noch bis min. Montag in Bangkok, pflege meinen Fuss mit der Zerrung noch etwas und dann gehts für mich weiter - in Richtung Singapore...

Herzlich fröhlich in die Welt hinaus

Patrik Kirtap

 

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Do

11

Feb

2016

YANGON - BANGKOK...

Liebe Alle

Es war etwas still, die letzten Wochen. Das hat damit zu tun, dass das Internet in Myanmar zwar deutlicher verbreiteter war als in Indien - aber nicht wirklich leistungsfähig. Und hinzu kam auch eine gewisse Schreibfaulheit von meiner Seite.

Nun bin ich in Bangkok angekommen und fasse mal die letzten Wochen zusammen...

 

Maniupr Indien

Im indischen Bundesstaat Manipur fühlten wir uns ja sehr wohl. Die Menschen waren sehr viel zurückhaltender als in anderen Teilen Indiens. Wir haben aber auch viel über die Geschichte Manipurs erfahren und vor allem auch berichtet bekommen, dass die indische Regierung in  Manipur die gleiche Spezialeinheit der Armee stationiert hat, wie sie in anderen Krisenregionen Indiens - z.B. Kashmir - stationiert sei. Damit will die indische Regierung verhindern, dass die Abspaltungsgelüste der Manipuri zu gross werden. Die Spezialeinheit hat auch viele Sonderrechte - so verschwinden offenbar auch immer wieder Menschen in Manipur spurlos. In der Zeitung konnten wir lesen, dass in den letzten 30 Jahren 1500 Menschen "verschwunden" sind. Pro Woche "fehlt" also ein Mensch... Unweit unseres Hotels in Imphal sei kürzlich eine Militärkaserne abgerissen worden - auf dem Gelände habe man Gräber gefunden... Auch das ist Indien im Jahr 2015/16 - unvorstellbar!

Für die Manipuri ist klar, dass die indische Regierung für Manipur ein Permit wollte, damit sie Ausländer möglichst aus dieser Gegend hat raushalten können - damit niemand von den Umständen in Manipur berichten konnte. Und das scheint ja auch ganz gut gelungen in der Vergangenheit. Nun ist die Permitpflicht aber (wieder) aufgehoben - und hoffentlich nicht nur die Permitpflicht...

 

Permits...

Zwischenzeitlich haben wir auch erfahren, weshalb es zu Problemen mit dem Grenzübertritt auf dem Landweg gekommen sein soll. Indien habe vor zwei Jahren die Permitpflicht für Manipur aufgehoben. Befristet für zwei Jahre. Diese Befristung lief am 31.12.2015 aus - ab 01.01.2016 brauchte man also wieder ein Permit. In Delhi hat nämlich offenbar niemand daran gedacht, die Regelung zu verlängern und somit trat automatisch wieder die alte Reglung in Kraft, von der niemand wusste, dass sie wieder in Kraft getreten ist, weil ja niemand daran gedacht hat, daran zu denken...

Auf das Problem aufmerksam wurde man in  Delhi offenbar erst, als erste Reisende auf dem Landweg zwischen den Grenzen Myanmar/Indien strandeten, weil sie ein Manipurpermit gebraucht hätten, von dem niemand wusste, dass man es braucht... Die hatten zwar das Visum für Indien und das Permit aus Myanmar um die Grenze auf dem Landweg zu passieren - aber eben kein Permit, um in Manipur einzureisen (man brauchte damals für einige Tage drei Papiere, um eine Grenze zu passiseren...!). Der von uns geplante Grenzübertritt fiel genau in diese Zeit. Myanmar habe die Grenze dann halt mal dicht gemacht, damit nicht weitere Touristen stranden - und wieder geöffnet, nachdem in Delhi daran gedacht wurde, daran zu denken, dass man nicht vergessen sollte sich zu erinnern... Delhi habe dann entschieden, dass es nun weiterhin kein Permit mehr für Manipur brauche - und die gestrandeten Touristen konnten nach Indien einreisen. Für uns kam dieser Entscheid aber eben zu spät. Indien... Administration... Papierkrieg...

Ein HOCH auf die Bürokratie in der Schweiz!!

 

Yangon - Bangkok

Unsere Reise von Yangon nach Bangkok verlief problemlos. Myanmar zu bereisen war sehr viel einfacher, als erwartet. Das Land ist im Vergleich zu Indien sehr viel weiter entwickelt - wenigstens auf der Strecke Yangon - Thailand, die wir gefahren sind. Die Strassen sind sehr viel besser, die Autos stossen keine sichtbaren Abgase aus, die Menschen sind sehr viel aufgeschlossener, freundlicher, wirken gebildeter - sind zurückhaltender, scheuer als in Indien.

Wir hatten auch nie ein Problem, eine Unterkunft zu finden. Bewusst haben wir auf wildes Camping verzichtet, da wir hörten, dass wir damit auch den Landeigentümer in Bedrängnis bringen könnten, selbst wenn der nicht weiss, dass wir auf seinem Land campen.

 

Bangkok

Ich geniesse es sehr, in Bangkok mal wieder in einem Homestay zu wohnen. Joe aus England wohnte hier für einige Tage mit uns im Schlafsaal. Auch er mit dem Fahrrad unterwegs. Alex der Grieche, der seit einiger Zeit in Indien wohnt und das cool findet - ich weiss nicht, wie er über ein Jahr in Varanasi hat wohnen und überleben können - ein Wunder...

Ich geniesse es sehr, auf dem Morgenmarkt mein Frühstück einkaufen zu gehen: Würstchen im (süssen) Teig bei der Bäckerin, die mich bereits kennt und freundlich begrüsst, frische Ananas und Pomelo - mundgerecht zubereitet "Muesch es nume no ässe"!

Passpartu ist beim Velomech. Ein cooler Laden. Er wird eine "Grossüberholung" durchlaufen und bekommt einen neuen Gepäckträger, da dort ja mal wieder was gebrochen ist... Wird köstlich, aber dafür ist Passpartu dann ready für die Weiterreise...!!

Bei der Brücke am Kwai habe ich mir den Fuss verknackst - sieht nach Bänderzerrung aus oder so... Fahrradfahren ging aber ganz gut. Hin und wieder schwillt der Fuss nun halt etwas auf - und ich lagere ihn hoch und Fritz (Hausarzt) meinte, das heile von selbst dann wieder ab. Ich bekomme also keinen Klumpfuss und amputiert werden muss auch nichts...!

Ich bleibe mindestens bis Montag mal in Bangkok und fahre dann allenfalls mit dem Zug aus der Stadt raus - mal schauen...

Hier in Bangkok habe ich mir ja noch ein neues Ladegerät für mein MacBook kaufen müssen. Ich hechtete gleich nach unserer Ankunft vor drei Tagen in ein Taxi und liess mich ins Siam-Center fahren - ein gewaltig R I E S I G E S Einkaufszentrum, wo es auch einen MacShop gibt. DA HAT ES MICH FAST ERSCHLAGEN!! Nie hätte ich gedacht, dass MIR Luxus einmal zu viel werden könnte, bin ich doch überzeugt, geboren worden zu sein, um verwöhnt zu werden. Aber nach den "kargen" Zeiten in Zentralasien, Nepal, Indien und Myanmar war ich dann im Siam-Center einfach nur überfordert. Wozu bitte braucht die Menschheit so viele Modelabels - während viele Menschen verhungern?? Wie auch immer. Ich habe mein Ladegerät gekauft und war so schnell wieder aus dem Siam-Center raus, wie ich drin war... Hm - natürlich kann ich mir nun auch die Frage stellen, wozu die Menschheit Ladegeräte braucht...

Bin ja mal gespannt, wie mir es dann ergehen wird, wenn ich wieder daheim bin und der Konsumwelt in der Schweiz wieder ausgesetzt bin - ich werde mich wohl schnell daran gewöhnen (müssen)...

Und ich gebe es zu: Zusammen mit Bruno aus Bern, den ich vorgestern zum Abendessen getroffen habe, habe ich es schon auch SEHR genossen, in einem gepflegten Restaurant ein schönes Stück Fleich zu essen - und Dekadenz pur habe ich dazu auch Kartoffelgratin gegessen - es war L E C K E R - und habe dafür auch mindestens CH-Preise bezahlt - es war ein sehr schöner Abend - DANKE Bruno für Deine Gesellschaft!! Ich freue mich auf weitere Abend in der Schweiz...!

 

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Do

11

Feb

2016

LOLA - EIN RECYCLIERTER TEENAGER...

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Mo

01

Feb

2016

SURATS HAUS - FOTOS BAUFORTSCHRITT...!

Liebe Alle

Während ich mich um mein Luxusproblem einer "sanften Heimreise" kümmere, hat Surat und seine Familie die Reisernte eingebracht und den Hausbau vorangetrieben. Harte Arbeit!!

Surat hat mir gestern erste Bilder des Hauses bzw. des Baufortschritts geschickt. Daraus kann ich erkennen, dass seit meiner Abreise SEHR VIEL gegangen ist - die Spendengelder aus der Schweiz und Deutschland tatsächlich ankommen und zweckgebunden eingesetzt werden. Ich habe nie daran gezweifelt!! Das freut mich enorm und ich danke Euch - auch im Namen von Surat und seiner Familie!! - sehr, sehr herzlich für Eure Spenden! Surat und seiner Familie geht es gut. Mein Vater ist wild entschlossen, im Herbst 2016 nach Nepal zu reisen und "meine nepalische Familie" zu treffen - da "muss" ich ihn einfach begleiten... Mal schauen, was möglich sein kann...

Surat wird mir noch weitere Fotos senden, welche ich poste, sobald sie angekommen sind. Wir haben da gewisse technische Hürden zu meistern... Internet ist einfach nicht immer verfügbar in den ländlichen Gegenden Nepals...

HERZLICH UND IN TIEFER DANKBARKEIT FÜR EURE UNTERSTÜTZUNG!!

Surat und Patrik

 

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Mo

01

Feb

2016

RÜCKFLUG GEBUCHT - DOCH: KIRTAP GEHT IN DIE VERLÄNGERUNG...

Liebe Alle

Dieser Tage habe ich einen wichtigen - den wichtigsten? - Entscheid auf meiner Reise getroffen: Ich habe meinen Rückflug gebucht!

Und damit auch das Ende meiner Velotour von Bern nach Singapur definiert...

ACHTUNG: Ich habe den Rückflug gebucht - nicht den Heimflug! Doch auch heute alles der Reihe nach:

Gestartet zu meiner Velotour von Bern nach Singaur bin ich am 02. April 2015 mit dem Ziel, Singapur innerhalb eines Jahres mit Passpartu möglichst auf dem Landweg zu erreichen und dachte damals, dass ich dann von Singapur aus heimfliegen würde.

Bei dieser Planung war ich getrieben von Fristen und administrativen Vorgaben aus der Schweiz. Unterwegs merkte ich jedoch bald, dass ich es mir je länger je weniger vorstellen kann, in Singapur einfach in den  Flieger zu steigen und mich in die Schweiz zurück katapultieren zu lassen... Alles ginge mir viel zu schnell... Es war klar, dass ich einen langsameren Weg der Heimreise finden musste - doch wie sollte das gehen??

In Khorug lernte ich Paquerette und Jérôme aus Briançon kennen, meinem Lieblingsort auf der Route des Grandes Alpes. Da war mir schlagartig klar: Ich fliege von Singapur nach Südfrankreich und radle über die Route des Grandes Alpes heim. Diese Route liebe ich!! Ich bin sie schon 3x in Richtung nord-süd gefahren. Nun also auf dem Heimweg mal "rückwärts" - DAS IST DIE IDEE für meine Heimreise. Ich frohlockte...!

Paquerette und Jérôme machten mir aber ebenso schlagartig einen dicken Strich durch die Rechnung: Die hohen Alpenpässe sind frühestens ab Ende Mai/Anfang Juni offen - ich kann also gar nicht im Frühling über die Route des Grandes Alpes radeln. Hätte mir auch selber einfallen können...

Lange habe ich dann darüber nachgedacht, meine Reise zu verlängern und das auch mit meinem Gschbusi und meinen Angehörigen per  SMS, E-Mail und Skype besprochen. Mit meinem Ansinnen habe ich daheim keine Freude ausgelöst, bin aber auf grosses Verständnis und Unterstützung gestossen und habe mit diesem Rückhalt entschieden: Ich übernehme die abschliessende Eigenverantwortung für meinen Reiseentscheid und lasse mich nicht von administrativen Vorgaben drängen - und verlängere meine Reise um drei Monate und radle über die Route des Grandes Alpes heim.

 

Konkret sieht meine Planung nun so aus:

  1. Bis Ende März 2016 lassen Passpartu und ich uns durch Thailand und Malaysia nach Singapur treiben, wo wir Ende März/Anfang April 2016 eintreffen werden - unterwegs machen wir dann an einem schönen Strand noch einige Tage Urlaub - so der Plan...
    Passpartu wird in Bangkok im Veloshop vorher noch ein spezielles Wellnessprogramm durchlaufen...! Das hat er sich mehr als verdient!!
  2. Von Singapur aus fliegen wir nach Lissabon und radeln via Salamanca, Zaragoza, Andorra und Südfrankreich nach Menton, wo wir nach links auf die Route des Grandes Alpes abbiegen - und Paquerette und Jérôme in Briançon besuchen. Von Menton an den Genfersee werden wir auf der Route des Grandes Alpes 16 Alpenpässe zu knacken haben - darunter auch den höchsten Strassenpass der Alpen - und um die 16'000 Höhenmeter auf rund 700 km Distanz warten auf Paspartu und mich.... Mögen Erinnerungen an die geniale Zeit auf dem Pamirhighway wach werden...
    Insgesamt habe ich uns für die Heimreise eine Strecke von fast 3000 km ausgesucht - ...
  3. Genau an meinem 50sten Geburtstag werden Passpartu und ich per Schiff den Genfersee überqueren und meine "Kernfamilie" zum Geburtstagsfrühstück in Lausanne treffen (bitte von Überraschungsbesuchen etc. absehen - dieser Tag ist sehr privat!).
    Kann eine Heimkehr symbolträchtiger sein...??
    Passpartu und ich sind dann an diesem Tag übrigens seit 10 Jahren ein tolles Team - er war mein Geschenk an mich zu meinem 40 Geburtstag... Seither hat er mich nie im Stich gelassen (einzig die Gepäckträgerösen...)! Er trug mich durch Schweden, Norwegen, Frankreich, die Schweiz, Italien ... Durch Ost-Europa, Zentralasien, Südostasien und wird mich bis Juni 2016 bestimmt auch zurück nach Bern tragen - eine supertreue Seele, dieses Stahleselchen!!!
  4. Von Lausanne aus radeln Passpartu und ich nach Bern, wo Passpartu und ich am Nachmittag des Samstag, 25. Juni 2016 eintreffen werden.
  5. Tritratrallala-der-Kirtap-ist-wieder-da-Apéro:
    Wer sich freut, dass Passpartu und ich wieder daheim sind, reserviere sich doch den Nachmittag des 25. Juni 2016 damit wir bei einem "Tritratrallala-der-Kirtap-ist-wieder-da-Apéro" in der Berner Altstadt auf die Heimkehr anstossen können - Ort und Zeit poste ich rechtzeitig auf www.kirtap.ch (Kosten für Getränke und so gehen dann zu Lasten der Gäste, da ich wohl recht "abgebrannt" heimkehren dürfte...). Auch mir unbekannte Blogleserinnen und -leser sind herzlich willkommen!
  6. Begleitung auf der letzten Tagesettappe (wohl Fribourg - Bern):
    Wer Passpartu und mich auf unserer letzten Tagesetappe nach Bern per Velo begleiten mag, reseviere sich am 25. Juni 2016 den ganzen Tag (Vormittag Heimfahrt - Nachmittag Tritratrallala-Apéro)...
    Auch hierzu sind mir nicht persönlich bekannte Blogleserinnen und -leser herzlich willkommen! Details poste ich rechtzeitig vorher auf www.kirtap.ch
  7. Den Abend dieses bestimmt sehr emotionalen Tages werde ich im "kleinen grossen Rahmen" mit meiner Familie und langjährigen Weggefährten verbringen - ich freue mich darauf und bin sicher, mir eine gute Ankunft in der Heimat organisiert zu haben. Gleichzeitig bin ich gespannt, "was die Heimkehr nach Bern mit mir machen wird" - aktuell ist alles irgendwie sehr konkret - und doch so fremd, weit weg, nicht greifbar - ich weiss ja auch noch nicht, wo ich dann wohnen werde, wo/ab wann ich wieder Arbeit habe etc. ... Bisher hat das Übergeordnete sehr gut zu mir geschaut - und ich baue darauf, dass es auch nach der Rückkehr gut zu mir schauen wird...!

So, nun ist die Katze aus dem Sack und ich finde nun wieder Ruhe für die letzten Abschnitte meiner Reise und freue mich, eine gute und schöne Route gefunden zu haben, welche mich langsam heimführen wird - eine Route auf der ich wohl wieder vermehrt campen und selber kochen werde - fast wie auf dem Pamir - das Leben in Europa soll enorm teuer sein...

 

PER 01. JULI 2016 SUCHE ICH (MÖGLICHST) IN DER STADT BERN (Länggasse, Lorraine, Loryplatz oder so) EINE 1-2-ZIMMERWOHNUNG ODER EIN WG-ZIMMER - WER ETWAS WEISS, MELDE SICH BITTE BEI MIR!  

 

Herzlich in die Welt hinaus

Patrik Kirtap

 

2 Kommentare

08. Oktober 2015

Namaste

Bis Anfang November 2015 bin ich dann mal ganz weg...

Am  Freitag, 09. Oktober 2015 starte ich in Kathmandu nämlich zum 22tägigen Annapurnatrekking (sofern mein Guide die Bustickets beschaffen kann - die Benzinknappheit macht sich immer stärker bemerkbar - Bustickets werden nicht mehr im voraus verkauft...), werde anschliessend noch etwas in Pokhara sein und voraussichtlich noch die Familie meines Guides in ihrem Dorf besuchen - ich lasse mich treiben - ich habe genug Zeit. Weder das Visum für Indien noch jenes für Burma haben fixe Ein-/Ausreisedaten - ich kann es also geniessen...

Allenfalls postet Pa mal einen SMS Blog - allenfalls auch nicht - schaut doch einfach mal immer wieder rein - spätestens in einem Monat, bei www.kritap.ch - dann werde ich Euch ganz vieles zu berichten haben...

Weiter unten habt Ihr ja vorerst mal genug Lesestoff...

Herzlich 

Patrik Kirtap

08. Oktober 2015

Gästeblog meines Vaters...

Ich habe den Gästeblogbeitrag meines Vaters heute Morgen beim Frühstück in Kathmandu gelesen - und es schossen mir die Tränen in die Augen... Tränen, der Freude, der Rührung... 

Ja, es war mir eine sehr grosse Freude und Bereicherung - ja schlussendlich wohl eines der bewegendsten, wichtigsten Erlebnisse auf meiner Reise - dass Papi mich in Bishkek besucht hat, etwas von meinem Reiseleben hat in sich aufsaugen können (und das tat er sichtlich!!). Dass er Emil, meinen Reisepartner ab Murgab, Karin und Fritz auch kennenlernen konnte, aber auch Katharina und Holger und - Menschen, mit denen ich mir sehr wichtige Lebenszeit geteilt habe, von denen ich meinen Eltern auch berichtet habe - und nun kam es zu einem realen Treffen...

Tränen der Rührung, weil unklar ist, wo wir uns wieder treffen werden - irgendwo in Südostasien? Wäre verdammt schön!! - oder erst nach meiner Rückkehr in die Schweiz?? Distanz schafft Nähe...!

Ein GANZ GROSSES DANKESCHÖN gebührt in diesem Zusammenhang aber Dir Mami, Du weisst schon...!!

So nun aber fertig mit so öffentlichen Emotionen!!



07. Oktober 2015

Erste Impressionen aus Kathmandu - Fotos...

Bishkek-Kathmandu - langer Blog ohne Fotos...

 

06. Oktober 2015

KEINE SORGE!!
Ja, in Nepal und Kathmandu sind die Menschen froh zu hoeren, dass die Blockade von Indien her aufgehoben wird. Als Tourist nehme ich hier aber kaum was wahr von den in westlichen Medien geschilderten Versorgungsengpaessen etc. Einzig habe es weniger Verkehr als ueblich und mehr Velofahrer unterwegs - und die Taxis seien teurer als normal, da das Benzin rationiert und teurer geworden sei  (Anmerkung von mir: Oder auf dem Schwarzmarkt gekauft werden muss), so meine Informationen. Mein Trekkinagent hat mir aber gesagt, dass es problematisch werden koennte, wenn die Blockade noch lange andauern sollte, was aktuell ja nicht der Fall sein sollte.
Bei mir also alles BESTENS!!

UEBRIGENS:

Ich habe Papi eingeladen, einen "Gastblog" zu schreiben, wie er seinen Besuch bei mir in Bishkek erlebt hat - bin gespannt, was er zu berichten weiss... Ihr werdet es bald mal selber lesen koennen - vielleicht noch vor mir, weil ich ja dann erst nach dem Trekking wieder WWW habe...

TREKKING:

Am fruehen Freitagmorgen starte ich dann mein Trekking und werde in 21 Tagen um den Annapurna wandern. Ich freue mich SEHR darauf!! Es wird dann definitiv ganz still um mich werden, weil es in den Bergen weder Handynetz noch WWW geben wird...

Liebe Gruesse

Patrik Kirtap

 

05. Oktober 2015

Passpartu und Kirtap in Kathmandu gelandet...

 

02. Oktober 2015

Fotos Osh-Bishkek-Isik Kul...

Reiseplanung und Routenänderung:

Auch wenn es in Nepal offenbar aktuell "Versorgungsengpässe" und blockierte Strassen geben soll, werde ich mich am Sonntag, 04.10.2015 auf den Weg nach Kathmandu machen und plane nach wie vor, das Annaprunatrekking zu machen. Anschliessend - so habe ich gestern Abend nach einem langen Gespräch mit einem anderen Reiseradler aus der Gegenrichtung entschieden - möchte ich von Nepal aus nach Indien radeln, Varanasi besuchen und von dort aus via Burma nach Thailand radeln. Es ist offenbar tatsächlich möglich, Burma zu beradeln und ich habe diesbezüglich viele aktuelle und wertvolle Informationen bekommen...

Ob es dann noch für Laos und Nordvietnam reicht, werde ich sehen... 

Zuest geht es nun aber mal darum, nach Kathmandu zu kommen - und dort dann zu schauen, was möglich ist...

Liebe Grüsse

Patrik

 

30. September 2015

Mit Papi unterwegs....

 

 

26. September 2015

Die Retter in der Not

Was macht der Radfahrer in Kirgistan, wenn er Ersatzteile braucht, die es hier schilcht nicht zu kaufen gibt und sein Rad nicht mehr fahrtüchtig ist - er ruft bei

www.lienhard-embrach.ch

an und bestellt, weil da alles an Lager und die telefonische Beratung auch beim zweiten Anruf geduldig und absolut kompetent ist...

Mein Vater bringt nun also noch  ne Sattelstütze und Speichen für Holger mit. DANKE Velo Lienhard in Embrach und DANKE Papi für den Transport - ohne die Menschen daheim ginge eine solche Reise irgendwie gar nicht...

Weitere News und Fotos folgen - ich bin mit Skype, Ersatzteilbestellungen, Frühstücksgeschirr abwaschen und und und grad ausgelastet...

 

 

25. September 2015

Kirtap ist in Bishkek angekommen - zufrieden, bei bester Gesundheit - aber etwas müde - die Pässe und die kalten Nächte haben mich gefordert... Bloge dann in den nächsten Tagen, sobald ich Zeit habe  - nun duschen - nach 8 Tagen zum ersten Mal wieder... Die Wäsche ist in der Waschmaschine... Dann noch einkaufen...

 

 

17.09.2015

Passpartu macht schlapp - EMIL!! WAS TUT DER DA...???


15.09.2015

Kirtap nachdenklich...

Während ich auf meiner Reise überall freundlich und vorbehaltlos aufgenommen und unterstützt wurde/werde, spielt sich in Europa ein grosses Flüchtlingsdrama ab - einmal mehr zeigt sich mir, welche Privilegien wir Schweizer haben..

Ich habe die Glückskette eben online auch im Rahmen meiner aktuellen Möglichkeiten unterstützt - versuche, damit etwas zurückzugeben... Und bin sicher, dass Ihr das auch so macht - DANKE!!

Herzlich

Patrik

Am 16. September 2015 starten Passpartu und ich in Osh in Richtung Bishkek - diese Reise dürfte 6 - 10 Tage dauern, in denen ich mal wieder "verschollen" sein dürfte, da ich nicht erwarte, unterwegs Internet zu finden - doch wer weiss...!

Ich melde mich dann spätestens aus Bishkek wieder - und von da aus geht es ja dann am 04. Oktober 2015 ja per Flieger via Istanbul nach Kathmandu... Ich habe gestern und heute schon viel recherchiert und Anfragen nach Kathmandu geschickt - es warten bestimmt schöne und spannende Wochen in Nepal auf mich... - so ganz anders dürfte es Passpartu dann in dieser Zeit ergehen: Er wird in seiner Transportschachtel in einem Lagerraum bis Anfang Dezember warten müssen, bis wir in Hanoi ankommen und da wieder velofahren...

 

FOTOS UND VIDEO VON MURGAB BIS OSH - FOTOS PAMIRLANDSCHAFT FOLGEN

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KATHMANDU IST GEBUCHT - AM 04.10.2015 FLIEGEN PASSPARTU UND ICH NACH N E P A L ...

Alea iacta est - Die Würfel sind gefallen...:

Am 04. Oktober 2015 fliegen Passpartu und ich definitiv nach Kathmandu. Der Flug ab Bishkek hat zwei Wermutstropfen:

1.  Er ist sehr teuer...

2. Er führt mich nach Istanbul zurück - und ich wollte doch nie retour reisen auf meiner Reise 

ABER es ist der vernünftigste Weg - und dennoch günstigste - via Istanbul zu fliegen. In Istanbul sollte ich dann auch gut 7 Stunden Aufenthalt haben, so dass ich in die Stadt "heimkehren" kann, die mein erstes grosses Reiseziel war - und die Aufenthaltsdauer in Istanbul will ich dann in der Stadt verbringen - so hat das ganze auch wieder eine "gluschtige" Seite...

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11. September 2015

Fotoblog Khorug bis Murgab... Fotblog Pamir folgt demnächst...

Textblog Khorug bis Osh...

LATEST NEWS...

 

10. September 2015

 

Eine Stadt, die seinen Namen traegt

War mein grosses Ziel

Heut' hab ich sie erreicht...

 

Eine Stadt, die seinen Namen traegt

hab' ich nur erreicht

weil ein jeder von Euch mich stuetzt!

 

Liebe Alle

JA - ich bin in Osh angekommen heute NM/Abend. Angekommen in der Stadt, die den Namen meines Freundes Osch traegt, der mich im Vorfeld und waehrend der Reise immer wieder unterstuetzt...

Angekommen bin ich hier aber nur, weil ich von meiner Familie getragen werde, in meiner langjaehrigen Beziehung nach wie vor sehr gut aufgehoben bin, von vielen Freunden und von EUCH - liebe Blogleserinnen und -leser, Sponsorinnen und Sponsoren - gestuetzt werde. Das ist ganz wichtig fuer mich unterwegs zu wissen, dass daheim Menschen sind, die mich stuetzen, begleiten, tragen: DAS  IST  GROSSARTIG - HABT  TAUSEND  DANK!

Die obigen Zeilen koennt ihr zum Lied von Nick P. "Ein Stern, der Deinen Namen traegt"  zu singen versuchen...

Heute kann ich mich mal wieder selber melden, vom PC des Guesthouses aus - daher auch die Sache mit den Umlauten... TAUSEND DANK PA, FUER DEINEN WEBSUPPORT - ich treffe immer wieder Reisende, die nicht auf einen so tollen Support zaehlen koennen - ich sage ja: Ich bin so gut getragen unterwegs...

Gestern und heute habe ich nochmals Paesse ueberwunden und mich selbst auf den langen Abfahrten heftig gegen den Gegenwind wehren, stemmen muessen - es war ein Krampf, die gut 200 km hinzukriegen!! Nun bin ich in Osh im Guesthouse angekommen - es war nicht einfach zu finden, ich habe mir ein Taxi angeheuert, welches voraus gefahren ist... Bei der Ankunft habe ich von Holger - habe ihn in Esfahan im Iran und auf dem Pamir getroffen - gleich ein Bier serviert bekommen, hatte meine Dusche - JUPIDU!!! - habe mir eben mal wieder Instantnudeln gekocht (was denn sonst...) und werde bald mein Bett in der Yurte im Garten des Guesthouses ausprobieren - und mich auf das Fruehstueck freuen - es soll hier naemlich sogar Kaffee geben...

Einen ausfuehrlichen Blog und Fotos werde ich fruehestens im Verlauf des morgigen Tages oder der darauf folgenden Nacht hochzuladen versuchen - das Internet dreht hier zwar - aber nicht so gut, wie ich es mir erhofft habe...

Nach Erholungstagen in Sary Tash geht es mir wieder gut und ich werde hier in Osh auch die Muedigkeit der letzten Reisetage gut wegschlafen koennen und dann nach Bishkek weiterradeln in ca. 4, 5, 6 Tagen - oder so... - und von dort geht es dann wohl im Flieger nach Nepal - oder doch auf Passpartu durch China - ach, immer diese Entscheidungen, die es zu treffen gilt... Ach ja: Passpartu geht es - seit ich in Sary Tash den Pneu und Schlauch an seinem Vorderrad ersetzt habe - auch gut. Er hat seine Sache sehr gut gemacht - eindruecklich, was er als Fahrrad alles aushaelt auf diesen "Strassen", den Passfahrten etc. etc.  Manchmal denke ich, das Fahrrad leiste mehr als ich...

HERZLICH IN DIE WELT HINAUS

Patrik Kirtap

 

 

 

 

Hallo Fans,

Habe am 5. September auf 4300 müM  die Grenze nach Kirgistan "überfahren" und bin nun im kleinen Ort Sary Tash auf kirgisischem Boden. Mache mal Pause.... Das Wetter ist wie in der Schweiz im November / Dezember: kalt, dichter Nebel, feiner Schneefall. Die Häuser ohne Heizung, 14,5 C° im Zimmer,  brrrr ! Mal abwarten, was die Natur in dieser Angelegenheit noch alles zu bieten hat. Plane die Weiterfahrt nach Osh. Die jüngsten Vorkommnisse in Tadschikistan sind weit weg und nicht relevant für diese Gegend. Also  bis später wenn ich Osh erreicht habe, dann bin ich wieder in der Leitung! Vorläufig ist es mein Sekretär  Pa. Mir geht es sehr gut!

Liebe Grüsse in die Welt hinaus!

Patrik  Kirtap

Freitag, 14. August 2015

"Links" und "Rechts" im gesprochenen Text sind in Fahrtrichtung zu verstehen - nicht in Flussrichtung...

Liebe Alle

Ich bin in Khorog eingetroffen, wo ich ein schönes Zimmer in einem netten Guesthouse gefunden haben (nein, nicht Pamir Lodge, wo alle absteigen...). Ich werde hier 3-4 Nächte bleiben und in dieser Zeit auch einen neuen Blog mit neuen Fotos vorbereiten.

Ich bin OK - sehr zufrieden, die Strecke von Dushanbe bis Khorog alleine bewältigt zu haben. Ich habe seit Kaleikhum 2x im Zelt geschlafen und gestern das Zimmer im Homestay in Rushan mit einem Schweizr aus Lausanne geteilt, der in der Gegenrichtung unterwegs ist - alles Weitere im nächsten Blog...

Danke Papi, für das onlinestellen des letzten Blogs!!!
Liebe Grüsse in die Welt hinaus

Patrik Kirtap

10. August 2015

Neuester Bericht: auf dem Weg zum Pamir

Liebe Alle

 Am 06. August 2015

bin ich also in Dushanbe losgefahren mit dem Ziel, Kaleikhum zu erreichen. Heute Nachmittag, 09.08.2015, ist mir das auch gelungen. Die Fahrt entlang der M41 – sie ist auf meiner Karte als richtige, grosse Strasse eingezeichnet – war recht anstrengend, fehlte die Strasse doch über lange Stücke. Doch alles der Reihe nach...

 

Später als geplant konnte ich mich vom „Nescafé 3in1“ im Greenhouse Hostel in Dushanbe verabschieden – es wurde gegen 10.30 Uhr bis ich endlich losgefahren bin. Im Gespräch mit einem Deutschen Radler, der in der letzten Nacht hier angekommen ist, erfahre ich vor der Abfahrt noch eine Anekdote von seinem Grenzübertritt Uzbekistan/Tajikistan: Damit er eine Hotelübernachtung sparen konnte, ist er die letzten drei Tage in Uzbekistan durchgefahren und hat gecampt. Am Zoll musste er sich bis auf die Unterhose ausziehen. Um das Prozedere etwas zu beschleunigen hat er dann spontan entschieden: „Da mach ich mich doch grad mal ganz nackig“. Er habe sich also gleich und blitzschnell ganz ausgezogen und sich dem Zöllner in seiner ganzen Schönheit präsentiert – die Arme seitwärts ausgestreckt und habe dem Zöllner gesagt „Enjoy!“. Ob das dem Zöllner wegen des Anblicks des nackten Radlers oder wohl doch eher wegen der olfaktorischen Einflüsse zu viel wurde bleibt für immer unergründet – auf jeden Fall sei die Körperkontrolle sofort beendet gewesen und auch die Gepäckkontrolle sei dann sehr speditiv verlaufen... Hoffentlich war das nicht der gleiche Zöllner, der schon über Andrea Bergs Beine gestolpert ist, sonst hat der ja wirklich ein komisches Bild vom „Wilden Westen“...

Vielleicht muss ich das am nächsten Zoll auch mal versuchen – ich weiss nämlich nur zu gut, wie Radler und ihre Kleidung hier bei diesen Temperaturen riechen, die drei Tage oder länger nicht richtig geduscht haben und will Euch das hier nicht näher beschreiben...

 

Die M41 und damit mein Weg aus Dushanbe raus zu finden, war ganz einfach: Aus dem grossen Tor des Guesthouses raus, links, die erste Strasse wieder links und dann stand ich schon an der M41. Dann noch einen gäbigen Moment abwarten, bis ich die doppelt ausgezogene Sicherheitslinie überfahren und auf der Gegenfahrbahn einspuren konnte. Gar nicht so einfach, wenn der Stadtverkehr auf vier Spuren rollt... Alles schlussendlich aber kein Problem und locker flockig ging die Fahrt aus der Stadt hinaus. Der Rückenwind war mir für einmal hold und so kam ich gut voran und erfreute mich an der guten Strasse, auf der kaum ein Schlagloch anzutreffen war J!

Ehrgeizig wollte ich so viele Kilometer machen, wie möglich an diesem Tag, auf dieser guten Strasse – und am Abend fand ich dann keinen Platz, um mein Zelt zu stellen – die sich gegen Abend anbietenden Plätze waren mir nicht gut genug – schlussendlich fand ich mich in einer Schlucht: Rechts ging es senkrecht zum Fluss hinunter – links ebenso senkrecht die Bergwand hoch. Und dazwischen schlängelte sich die Strasse durch die Schlucht – kaum ein Plätzchen auszumachen, wo ich mein Zelt aufstellen könnte. Doch da kam ein Steinbruch und die Arbeiter deuteten mir, dass ich da zelten dürfe. Nur: Der Platz war voller Scherben – kann ich nicht gebrauchen, denn die schneiden mir den Zeltboden und meine Schlafmatte auf... Also weiter. Schlussendlich finde ich ein Plätzchen am Strassenrand. Aber so gesichert, dass mich kein Auto überfahren kann im Zelt – das ist ebenso eine Horrorvorstellung wie die, jemand könnte mein Zelt mit Benzin überschütten und anzünden. Das habe ich mal irgendwo gelesen – und seither sitzt diese Idee halt fest in meinem Hirn – so blöd!! Einschlafen wurde etwas schwierig, weil die PKWs und LKWs quasi durch mein Zelt donnerten – lärmig. Aber der Tag hat mich so müde gemacht, dass ich den Schlaf doch recht gut finde...

 

Der 07. August 2015

begrüsste mich wiederum mit sonnigem Wetter – und ich erfahre dann recht schnell, was andere Reisende meinen, die schreiben und berichten, die Strasse sei in einem schlechten Zustand. Schlagloch reiht sich an Schlagloch. Die Strasse ist über weite Strecken weder befestigt noch asphaltiert und zum Teil auch kaum mehr sichtbar, ginge bei uns zeitweise nicht mal mehr als Feldweg durch - doch hier ziehen Trucks Schiffscontainer über diese „Strasse“... Passpartu hat einiges zu bewältigen auf dieser „Strasse“ und macht das sehr gut!! Ich sorge mich um meinen Gepäckträger, der all diese Schläge ja auch aushalten muss und hoffe, jede Schraube und jede Öse möge ihren Dienst verrichten... Am Strassenrand taucht plötzlich ein Restaurant auf, wo ich zum Frühstück einkehre. Im Angebot ist einzig Fleischsuppe – also esse ich Fleischsuppe zum Frühstück. Die schmeckt mir seit Uzbekistan sehr gut. Nebst mehr oder weniger Fleisch von einem toten Tier, dessen Gattung ich jeweils nicht wirklich feststellen kann, hat es viel Gemüse in der Suppe und hin und wieder auch Nudeln. Und vom toten Tier ist wohl so ziemlich alles in der Suppe, was ein totes Tier hergibt. Mein CH-Velopartner hatte in Denau plötzlich etwas auf der Gabel, was wie Hoden ausgesehen hat – lieber er als ich - ... – ich wäre nicht so unerschrocken gewesen und hätte dieses Stück „Fleisch“ bestimmt nicht gegessen – vielleicht habe ich aber in der Vergangenheit einfach nicht realisiert, was ich esse - ???- ... – auch gut!!

Ich treffe zwei Velofahrer aus England aus der Gegenrichtung. Sie meinen, ich soll die „gute“ Strasse noch geniessen, es werde nur noch schlimmer... Ihr macht mir Hoffnung Jungs – vielleicht war es ja auch nur ein Scherz à la „Schwarzer Englischer Humor“?

Doch es bewahrheitet sich. Die Strasse wird nicht einfacher zu befahren. Schlussendlich schaffe ich es doch bis zum ersten „grossen“ Checkpoint, wo die Strasse nach Khorog erstmals angeschrieben abzweigt. Ich muss meinen Pass und das Pamirpermit vorweisen, werde einmal mehr in eines der Bücher bzw. Hefte eingetragen und weiter geht die Fahrt, nachdem ich im Magasin nochmals Wasser gekauft habe.

Einige Kilometer hinter dem Checkpoint campiere ich – abermals am Strassenrand, da auch hier kein besserer Platz in Griffweite... Mein Kocher versagt mir zum Nachtessen den Dienst und anstatt der Instantnudeln, von denen ich seit Stunden träume, gibt es trockenes Brot und eine Dose Insalata Rio Mare, die ich seit Slowenien oder Istanbul im Gepäck habe – was für ein Festessen...

 

Am 08. August 2015

kämpfe ich mich weiterhin über die schlechten Strassen und erreiche gegen Abend endlich den Ort, wo die Strasse den grossen Bogen über den Fluss macht – ENDLICH, ein entscheidender Punkt auf meiner Fahrt nach Kaleikhum ist erreicht! An dieser Abbiegung steht ein Restaurant – sonst kaum etwas. Ich beschliesse hier noch ein Abendessen einzunehmen und mein Zelt in einigen Kilometern dann aufzustellen. Im Restaurant fliesst aus einem Gartenschlauch Wasser in die Blumenbeete – ich schnappe mir den Schlauch und wasche mir damit Haare und Gesicht – eine Frau eilt mit ihren Feuchttüchern zu mir und deutet mir, ich solle mich damit waschen. Auch nicht schlecht – danke! So staube ich mich mit Feuchttüchern mit Rosenduft ab – so sanft und seidig habe ich wohl schon lange nicht mehr geduftet – Rosenduft – nicht wirklich meine bevorzugte Duftnote – aber in der Not reinigt sich der Radler auch mit Rosenduft... J

Zum Nachtessen gibt es – ihr dürft raten – Fleischsuppe. Ich verstehe die Wirtin natürlich nicht, da sie nur Russisch spricht – also deute ich ihr, dass ich schauen möchte, was sie an Essen anzubieten hat – und sie winkt, ich soll mit in die Küche kommen. Da steht dann auf offenem Feuer der Suppentopf – ich kann einen Blick reinwerfen und entscheide: Das ist gut, sehr gut! Serviert wird die Suppe mit einem Salta aus Gurken und Tomaten und dazu wird frisches Brot gereicht und ein Krug Chai. Alles für 18 Somoni – ihr könnt durch 6.5 teilen und habt dann Schweizer Franken...

Ich finde wieder einen Zeltplatz am Strassenrand und bekomme noch Besuch von einem komischen Typen aus dem Dorf in der Umgebung, welches ich bewusst meiden wollte als Campingort. Denn nahe an einem Ort zu campen ist mühsam, es laufen alle Kinder zusammen und vor allem auch die männlichen Erwachsenen und bestaunen den Radler... Ich weiss nicht so recht ob der Typ „verladen“, „besoffen“ oder „zurückgeblieben“ oder „von allem etwas“ ist. Auf jeden Fall ist es schwierig, ihn loszuwerden und er will auch nicht kapieren, dass ich kein Russisch spreche. Dann will er Passpartu mit allen Gepäcktaschen zu meinem Zelt bringen. Ich rufe ihm „NIET!!!“ und „NO!!!“ zu, als ich realisiere, was er will – doch zu spät. Er ist überrascht vom Gewicht und Passpartu fällt hin. Da werde ich sowas von hässig, schreie ihn an und deute ihm, er soll nun einfach abhauen und das „dawei, dawei!!!“. Er versteht – wird säuerlich, will aber trotzdem meinen Fotoapparat und mein Handy sehen, was ich ihm nicht zeige sondern ihn wieder mit „dawei, dawei“ auffordere zu gehen (das habe ich ja am Zoll gelernt – praktisch...!). Er zottelt dann etwas eingeschnappt ab – und ich hoffe, er komme nicht wieder zurück – und meine Hoffnung erfüllt sich!

 

Am 09. August 2015

stehe ich müde auf. Meine Beine sind müde, mein Körper ist müde, mein Geist ist müde – und vor mir der mit 3'252 m.ü.M. höchste Pass meines Lebens mit den schlechtesten Strassen meines Lebens. Ich mache mich auf den Weg, nachdem ich eine Runde Selbstmotivation geübt habe...! Ja, meine Reise ist und bleibt auch immer wieder ein Intensivseminar in Sachen Selbstmotivation!! Weiterbildung und Lebensschule in einem. Eigentlich müsste ich das alles von den Steuern als Weiterbildung abziehen können... J

Einige Kilometer nach dem Start kommt ein nächster Checkpoint, wo ich wiederum Pass und Pamirpermit vorweise. Ich frage die beiden Polizisten, ob es hier ein Taxi auf den Pass gibt. Also Fragen ist übertrieben. Ich zeichne in den Staub auf der Aussenfassade des Wächterhäuschens den Checkpoint, einen Berg und die Stadt Kaleikhum. Und die Passhöhe und deute, dass ich vom Checkpoint auf die Passhöhe ein Taxi möchte. Ja, das wird mir zu viel, da selber hochzufahren. Die Wächter diskutieren. Einer schreibt mir dann in den Staub auf der Fassade des Häuschens, dass ein Taxi 200 Somoni kosten würde – auch hier könnt ihr wiederum durch 6.5 teilen aber auch beachten, dass das der Preis für über 10 Nachtessen ist... Ich überlege lange, ob ich das Taxi rufen lassen soll oder ob ich mir dann Zeit meines Lebens den Vorwurf mache, den Pamir nicht gefahren zu sein, wobei der hier ja noch gar nicht anfängt....!! Hm – ich entscheide mich schweren Herzens, das Taxi rufen zu lassen – und staune nicht schlecht, als ca. 20 Minuten später der eine Wächter vom Checkpoint in Uniform in seinem Privatauto vorfährt und mein Taxi ist. Er verdient sich also während der Arbeitszeit ein Zubrot, welches er wohl mit seinem Kumpel wird teilen müssen. Die Wächter am Checkpoint nehmen übrigens von den kontrollierten Autofahrern gerne mal ein Trinkgeld an, welches diskret während des Handschlages die Hand wechselt – und doch so plump, dass es jedem auffällt – ich musste bisher noch nie etwas bezahlen... Würde ich wohl auch nicht machen, sondern vor dem Häuschen halt in den Sitzstreik gehen – oder doch bezahlen? Ich werde das entscheiden müssen, wenn ich mal in die Situation kommen sollte...

Bereits einige Meter nach dem Checkpoint wird für mich klar, dass mein Entscheid, mich mit dem Taxi fahren zu lassen, absolut richtig gewesen war. Das Taxi braucht für die knapp 40 Kilometer 1.5 Stunden über brutal schlechte Strassen – ich hätte Passpartu wohl – gefühlte und reale - Kilometer weit schieben müssen...

Die Abfahrt nach Kaleikhum hat es auch in sich. Ich kann mich mit 10 km/h pro Stunde talwärts rollen lassen und erfahre erstmals so richtig die Einsamkeit des Gebirges hier in Tajikistan. Ich komme mir in den hohen Bergen so klein vor – wirklich klein. Schön auch, das alleine erleben zu können!! In den drei Stunden dauernden Abfahrt kreuzen mich drei Autos... Ja, man ist hier oben schon auf sich alleine gestellt... Mir sind aber auch immer wieder Autofahrer begegnet, die kurz angehalten und gefragt haben, ob alles OK sei. Das konnte ich zum Glück immer mit YES beantworten – und dann sind sie weitergefahren. Ein gutes Gefühl zu wissen, dass der eine oder andere Autofahrer wohl helfen würde, wenn ich Hilfe benötigte – sofern dann in diesem Moment auch ein Auto käme...

Kurz vor Kaleikhum passiere ich wiederum einen Checkpoint und frage den bewaffneten Militär, ob es denn in Kaleikhum ein Hotel gibt – ich sehne mich nach einer Dusche... J Der Militär bestätigt: Hotel Roma. Ihr ahnt nicht, welche Bilder mir durch den Kopf schiessen, wenn ich an das Hotel Roma denke. Roma – das klingt nach Kaffeemaschine, Pasta, Grappa, Gelati... - ... Ich erreiche Kaleikhum und entdecke das einzige Hotel im Ort, wo das Zimmer – haltet Euch fest – 100 Dollar die Nacht kosten soll. Ich erkläre an der Reception, dass ich nur ein Zimmer mieten und nicht das ganze Hotel kaufen möchte!! Ich bekomme einen Discount von 30 Dollar. Aber 70 Dollar für ein Zimmer bezahle ich hier nicht – hallo?? Auch wenn das Hotel edel ist, eine richtige Kaffeemaschine hat, eine Bar mit Grappa und allem, was man sich als Westler gewohnt ist – und WiFi im Zimmer und, und, und. NEIN! Das muss ich mir wirklich gut überlegen und erkläre der Dame an der Reception, dass ich mir das nicht leisten könne bzw. gut darüber nachdenken müsse. Also was macht der Radler in der Not: Sucht das nächste Lädeli, kauft sich ein eiskaltes Bier und einen ebenso eiskalten Eistee und setzt sich mal auf die Treppenstufe vor dem Lädeli – sofort kommen die Einheimischen und fragen „Woher-Wohin“ – ich erkläre, sie staunen. Dann frage ich nach einem Zimmer – und sie verweisen mich ins Nobelhotel. Schreibe denen in den Staub des Gehweges, dass die 100 Dollar pro Nacht wollen, was höchste Irritation auslöst. Hm – gibt es tatsächlich nichts anderes? Ich frage „Hotel Roma“ – und dann geht es Schlag auf Schlag und plötzlich steht „der Manager“ des Hostel Roma in seinem Mercedes vor dem Lädeli und vermietet mir auf der Strasse ein Zimmer in seinem Homestay für 18 Dollar – ich drücke den Preis, ohne das Zimmer gesehen zu haben, mal auf 16 Dollar inkl. Frühstück, Nachtessen und WiFi und lasse mir das Homestay zeigen. Alles bestens. WiFi funktioniert so gut, dass ich über eine Stunde mit meinen Eltern skypen kann. Ich entscheide mich, hier zwei Nächte zu bleiben und dann die nächsten 240 km bis Korog unter die Räder zu nehmen.

Am Abend trifft auch Eric ein – der Töfffahrer aus Alaska, der mit seinem Motorrad rund um die Welt fährt (er ist von Südamerika samt Motorrad nach Lissabon geflogen und seither auf Festland unterwegs) – ich habe ihn bereits in Dushanbe getroffen. Wir essen zusammen das Nachtessen – Fleischsuppe J!  Ich gehe früh schlafen und will dann auch ausschlafen, um übermorgen erholt die Strecke nach Khorog unter die Räder nehmen zu können!

 

Der 10. August 2015

Es wurde nichts mit ausschlafen heute Morgen! Die anderen Gäste im Homestay brechen früh auf, wecken mich, ich döse weiter. Doch dann stehen plötzlich Mitglieder der Besitzerfamilie in „meinem Zimmer“, müssen an ihren Schrank – mühsam! Beim Frühstück sortiere ich meine Fotos, der Manager des Hostels kommt hinzu und schnappt sich mein MacBoock und schaut sich staunend die Fotos an – insbesondere die von der  „Route des Grandes Alpes“  in Frankreich tun es ihm an. Diese hohen Berge UND ÜBERALL GUTE STRASSEN – er staunt sprachlos. Sieht er das zum ersten Mal?? Ja, so sehen Strassen in Europa in den Bergen aus, richtige Strassen!! Es geht uns verdammt gut in Europa und in der Schweiz!!!

Ich wasche meine Kleider und staune, welches Schmutzwasser dadurch entsteht. Anschliessend erwecke ich meinen Kocher zum Leben – das freut mich!! So werde ich unterwegs dann meine Nudeln kochen können!!!   MMMMHHH...!!

Allein hier sei wieder Strom vorhanden...

Er erklärt mir, die Strasse nach Khorog sei in schlechtem Zustand – ich werde trotzdem versuchen, die Strecke zu fahren – und melde mich dann in 4 bis 5 Tagen wieder online. Fotos kann ich keine hochladen, das WiFi hier lässt nicht zu, dass ich meine Website öffnen kann. Allenfalls kann ich die Fotos meinem Vater mailen, der dann eine Galerie erstellen kann. Das ist dann ein Projekt für heute Nachmittag.

 

Es geht mir nach wie vor gut – auch wenn die M41 mich fordert und ich nicht mehr so überzeugt bin, dass es eine gute Idee war, den Pamir mit dem Velo fahren zu wollen. Aber wenn dann alles durch ist, wird es schon eine gute Idee gewesen sein... J

 

Herzlich in die Welt hinaus!

 

Patrik Kirtap

 

05. August 2015

Neuer Blog aus Dushanbe

04. August 2015

Da mein Begleiter, mit dem ich heute Morgen den Weg in Richtung Pamir unter die Räder nehmen wollte, unter Magenkrämpfen leidet, haben wir die Abfahrt auf Mittwoch, 05. August 2015 verschoben. Habe mich daher mit einem Nescafé 3in1 aus der Guesthouseküche wieder unter die Bettdecke verzogen und stehe so gegen 10 Uhr dann mal langsam, langsam auf... An Ruhetagen soll Mann schliesslich ruhen - und die Nächte im 10er-Schlafsaal sind nicht nur ruhig und erholsam. Es ist eigentlich die ganze Nacht über ein Kommen-und-Gehen, weil die Reisenden hier halt rund um die Uhr ankommen und abreisen - fast wie in einem Bienenhaus - nur schlafen die Bienen nachts wohl - ...

Heute also nochmals ein Ruhetag in Dushanbe - ich kann meine Weiterreise noch etwas googlen und das hat auch seine Vorteile - denn ich muss mich ja bald mal entscheiden, was ich nach meiner Ankunft in Bishkek tun will - oder nicht - oder doch - oder wie  - oder was...

Passpartu, meinem Magen und mir geht es gut - ich freue mich, wenn wir Morgen dann starten können! Passpartu glänzt - habe ihn gestern gewaschen, nun kriegt die Kette noch etwas Öl und dann sind wir eigentlich ready...

03. August 2015

Heute habe ich nach sicher zwei Stunden warten vor dem magischen Schalter mein Pamir-Permit erhalten. Ein Zettelchen - OK für drei Euro kann ich auch nicht mehr erwarten ;-))

Lesen kann ich es nicht wirklich  - aber Passnummer und Daten scheinen zu stimmen... Morgen geht's los...!

Übrigens werden bei der Ausreise aus Uzbekistan offenbar alle Touristen sehr sorgfältig geprüft. Ein Deutscher berichtete, dass er sich bis auf die Unterhosen ausziehen musste...

Na dann viel Spass denen, die hinter mir noch aus Uzbekistan ausreisen... Zieht Euch nette Unterwäsche an, damit Ihr dann einen guten Eindruck macht...

02. August 2015 - Heute bin ich bereits seit vier Monaten unterwegs - und es fägt noch immer OBERMEGASUPER!!!

O1. AUGUST 2015


NEUER BLOG AUS DUSHANBE INKL. VIELE BILDER...

 

HAPPY BIRTHDAY LIEBE SCHWEIZ

31.07.2015 Kirtap ist bereits in Dushanbe angekommen... Blog folgt - es waren wiederum ereignisreiche Tage - und es gab sogar ein Treffen mit Andrea Berg - wer hätte das erwartet...!! Aber ich bin zu müde für den Blog - ihr müsst Euch noch etas gedulden...

26. Juni 2015

Ein Emotionaler Tag auf dem Weg zur Grenze Iran/Turkmenistan...

Die letzten Kilometer im Iran...

Auch wenn ich im Video etwas nachdenklich wirke, ginge es mir damals sehr gut - die Fürsorge der Menschen auf  der Strasse für mich ging mir eben so unter die Haut, dass ich nachdenklich war und nicht euphorisch...

Liebe Grüsse

Patrik Kirtap

05.07.2015: In Bukhara angekommen...

Liebe Alle

Nur schnell: Ich bin heute in Bukhara angekommen - habe einen CH-Velofahrer getroffen - oder eher er mich - sind den Rest heute zusammen gefahren - war lustig, mal wieder echtes Schwiizerdütsch zu reden...

Wir sind im Rustan&Zukara Guesthouse abgestiegen - alles voller Velofahrer - und alle hängen am WiFi und bald gibts dann gemeinsames Abendessen, zubereitet von der "Hostelmutter"...

Es geht mir gut, nein SEHR gut - und: Usbekistan ist HEISS und es hat GEGENWIND VOM STRÜBSTEN - und alles ist sandig und staubig. Heute die erste "richtige" Dusche seit Tagen - vorher gab es nur die Petflasche in der Wüste oder der Wasserkübel mit der Kelle im "Badezimmer" meines gestrigen Gastgebers - und hier gibts sogar eine Badewanne und - ihr glaubt es nicht, was für ein Luxus: Ein Sitzklo mit Wasserspülung - keine Fliegen, keine Mistkäfer in der Plumpsklogrube und der beissende Geruch der offenen Klos hier bei knapp 50 Grad fehlt mir auch gard nicht - das ist doch wahrer Luxus. Versteht mich nicht falsch: Ich will die Welt sehen, wie sie ist - und habe schon ganz viel gesehen und erfahren - und doch ist es halt schön, mal wieder etwas "westlich" zu wohnen - denn: Es geht uns verdammt gut in der Schweiz...

Morgen oder übermorgen dann mehr - muss nun MacBook an die Steckdose hängen - will bald mit meiner Familie Skypen, mein (erwachsener) Göttibueb ist auf dem Sprung zu seiner Weltreise, die ihn via USA nach Neuseeland in die Sprachschule führen wird - so können wir uns verabschieden...

Herzlich bis bald mal wieder!!!
Patrik

02.07.2015: NEUER BLOG AUS TURKMENABAD

Aufgepasst!

 

Am Donnerstagabend   2.  JULI / 22.25  präsentiert „Aeschbi“ in seiner Promi-Sendung auf SRF 1  „mein  Nepalthesi“, Maria Theresia vom Berner Oberland.

Sie war und ist eine meiner wichtigsten Stütze, Ratgeberin, Inspiratorin und Motivatorin auf meiner Veloreise. Sie wird von Ihrer Veloreise nach Nepal packend zu erzählen wissen.

www.seithes13.ch      

Für nicht schweizerische Fernsehgucker ist „Aeschbi“ ein Moderator namens Kurt Aeschbacher, der in seiner wöchentlichen Abend - Sendung jeweils am Donnerstag immer ganz spezielle Leute präsentiert. Nun habe ich sogar noch für Aeschbi aus dem fernen Iran Gratis-Werbung betrieben!

22.06.2015

Liebe Alle

Bis Afang/Mitte Juli 2015 dürfte es um mich definitiv still werden - das heisst nicht, dass mir etwas zugestossen wäre...:

Morgen Früh sattle ich Passpartu, um Richtung Grenze zu Turkmenistan zu radeln. Ich werde unterwegs kaum mehr so regelmäßig Internet haben, wie in den letzten Wochen im Iran, wo alles doch einiergmassen - wenn oft auch holprig - funktionierte. 

Bis Anfang/Mitte Juli 2015 dürfte es um mich definitiv still werden, da ich nebst realer Wüste eben auch Internetwüsten zu durchqueren habe... Ich versuche mit meinen Angehörigen per SMS in Kontakt zu bleiben - allenfalls gibts hier dann mal einen kurzen Hinweis, wie es mir so geht, der von meinem Vater ins Netz gestellt wird. Wen ihr nichts lest, dann geht es mir gut!! Und dann schaut doch einfach mal wieder vorbei - die nächsten Stationen sind Turkmenistan - Usbekistan mit Buchara und Samarkand! - 1001 Nacht wartet  auf mich!!

Ich freue mich natürlich, wenn Ihr weiterhin treue Besucher der Website bleibt und vielleicht trotzdem den einen oder anderen Kommentar absetzt oder ne Mail schickt - ...

Herzlich

Patrik Kirtap

WICHTIGE HINWEISE:

KEINE Plausch-Anrufe oder Plausch-SMS auf meine CH-Handynummer - auch wenn ich mich darüber sehr freuen würde.... Bitte nur WhatsApp oder E-Mail oder über das Kontaktformular - wobei WhatsApp bisher der absolut zuverlässigste Weg war...!!

Wer mich wirklich dringend erreichen muss, bitte WhatsApp oder SMS auf mein CH-Handy schicken - ich rufe dann mit meinem lokalen Handy zurück. Alle anderen Kommunikationswege sprengen mein Budget, weil Swisscom mir für jedes empfangene SMS 2 Franken belastet!!

Zugriffsprobleme machen mir mein elektronisches Leben schwer. Ich habe nur "zufällig" Zugriff auf Mails und den Erfassungsmodus dieser Seite. Auf das Fenster in der Schweiz habe ich seit meiner Ankunft hier gar keinen Zugriff. Ich bleibe hartnäckig dran und versuche, mich zu organisieren...

Übrigens:

Ich bin mir sehr bewusst, dass es in meinen Blogartikeln diverse Grammatikfehler hat. Mir ist jeweils wichtig, die zum Teil raren, langsamen und holprigen WiFi-Verbindungen zu nutzen, meine Berichte hochzuladen, damit meine Familie - zu denen meine erstaunlich vielen Blogleserinnen und -leser irgendwie auch schon gehören - möglichst schnell wissen, dass es mir gut geht und was ich so erlebt habe, sich ein Bild machen können, wo ich bin - und sich so möglichst wenig um mich sorgen müssen. Da nehme ich eben Dreckfuhler und Werkstabenverbuchselungen gerne in Kauf!

Loesung zu Bilderrätsel Nr. 3...

Was isst Kirtap denn da (siehe Bild unten)???

Kirtap hat getrocknete Maulbeeren gegessen -  die weissen. Die roten wurden mir am 23.06.2015 frisch gereicht im Garten meiner damaligen Gastgeber - sie sind nach den weissen reif...


Herausgefunden hat es niemand - Maulbeeren kennt man in der Schweiz offenbar nicht. Ich lernte sie durch Marianne und Tom kennen, den 2 Veloelern, als ich sie in Teheran zum zweiten Mal getroffen haben - dafuer bekommen sie eine Karte, so haben sie dann schon Post, wenn sie in 1.5 Jahren heimkehren...

Eine zweite Karte geht an Erika, die meinte, was ich da esse, sei wohl Non-Food... - falsch, aber witzig...


Die Dinger schmecken aehnlich wie Rosinen - aber viel mehr nach Honig - lecker, wenn Ihr sie in der Schweiz mal seht: AUSPROBIEREN!!

Bilderrätsel 2 - die LÖSUNG LAUTET...:

HIER WACHSEN KEINE BERBERITZEN, KEINE MANGOS, KEINE KAPERN... HIER WACHSEN PISTAZIEN...

Übrigens: Pesche auf Platz zwei ist ein Nachbar eines Freundes von mir, den wir am Tag meiner Abreise am 02.04.2015 noch bei sich daheim besucht haben, als wir durch dessen Wohnort geradelt sind auf dem Weg nach Langnau - die Welt ist doch ein Dorf...

Des Rätsels Frage:

Was wächst hier???

 

1. Karte ist vergeben - sputet Euch...!!! Bravo Eric!!

15.06.2015, 21:14

2. Karte ist vergeben - es bleibt noch Platz 3...!!! Bravo Pesche!!

16.06.2015, 10:20

3. Platz wurde von niemandem belegt...

MARKT SZENE...

25. Mai 2015 Dogubayazit

Die fliegenden Händler haben sich vor der Moschee so positioniert, dass die Besucher der Moschee nach dem Gebet an ihnen vorbei müssen...

Jeder Händler bietet seine Produkte lauter an als der andere - jeder hat schliesslich auch die beste Qualität zum besten Preis...

Habe versucht, für Euch einen kleinen Eindruck festzuhalten...

CAY SZENE...

25. Mai 2015 Dogubayazit

Ja, da fühle ich mich in Dogubayazit sehr wohl - hier auf diesem Platz beim Cay - Kartenschreiben - die Stimmung aufnehmen - Cay Trinken - sein - nachdenken... Und um 12 Uhr ruft der Muezzin.

Wunderzauberhaft schön.

Habe versucht, für Euch diese Szene einzufangen - das Video vermag die Stimmung nicht vollständig zu vermitteln - und doch gibt es Euch einen kleinen Einblick "in meine Welt"...

MEIN ZWEITES VIDEO...

MEIN ERSTES VIDEO...

Zugegeben - an der Ton- und Bildqualität muss ich noch feilen... Habe ja noch Zeit...

Die LKWs haben sich an der Grenze Bulgarien/Türkei im Fall auf einer Länge von 10 Kilometer aufgereiht - einer hinter dem anderen und warten geduldig, bis sie dann am Zoll abgefertigt werden...

Unterwegs getroffen...:


In Istanbul...:

Marianne und Tömu aus Belp - 2 Veloeler

Flurina und David

www.greenonwheel.com

In Schiraz getroffen und bis Yazd unterwegs...:

Karin und Fritz aus D-Wolfsburg auf dem Weg nach Japan...

 

RÜCKWÄRTS gelesen ergibt mein Vorname Kirtap 

ich kremple mein Leben um und schaue als Kirtap

VORWÄRTS...

                                                                                     ...VORWÄRTS, dem bisher wohl grössten Abenteuer meines Lebens entgegen, welches hinter dem Horizont auf mich wartet...:         

 


AM 02. APRIL 2015, 09.15 UHR

bin ich zu meiner

VELOTOUR VON BERN NACH SINGAPUR

gestartet! 

 

 

!!! A C H T U N G !!!

ICH BIN NUR NOCH VIA SMS/HANDYNUMMER ERREICHBAR

E-Mail und/oder WhatsApp funktioniert nur noch,

wenn ich freien Internetzugang habe...

Das war bisher oft am Abend der Fall - wird sich

aber im weiteren Verlauf der Reise mit hoher Wahrscheinlichkeit verschlechtern.

 

RÜCKWÄRTS? VORWÄRTS!

Ich gönne mir eine Reiseauszeit von mindestens einem Jahr. Wie weit ich während meiner Reiseauszeit komme, wie lange ich wirklich reise - ich weiss es nicht! Alles hängt schlussendlich auch davon ab, wie es mir unterwegs ergeht und gefällt, wie gross das Heimweh wird, wie...

 

Irgendwie ist es vorbestimmt,

wann wir kommen und wohin wir einmal gehn...

                                                                                                                (Irma Holder)

 

Die Detailplanung läuft auf Hochtouren - es gibt viel zu tun - Zügelkisten packen, Keller räumen, Route Planen, Visa- und Ein- reisebestimmungen abklären...

 

Hier geht's zu den Reisevorbereitungen...

 

Geplante Route:

 

Schweiz - Italien - Slovenien/Ljubliana - Kroatien/Zagreb - Serbien/Belgrad - Bulgarien/Sofia - Türkei/Istanbul - Iran - Turkmenistan - Usbekistan - Tajikistan - Pamir Highway - Kirgistan - China - Südostasien (Laos? Vietnam? Burma? - Andrea, treffen wir uns Weihnachten 2015 in Hanoi, wenn Du aus Neuseeland heimreist - oder Du Deine zweite Reise machst??) - Thailand - Malaysia - Singapur - Indoniesen - spätestens dort orientiere ich mich neu - vielleicht hänge ich ein weiteres Reisejahr an - oder auch nicht - oder doch - oder... 

 

Auf www.kirtap.ch werde ich über meine Reisevorbereitungen und dann rollend von unterwegs in Wort und Bild berichten...

 

Vorerst geplante Route:

21.03.2015

AUSRÜSTUNG VERVOLLSTÄNDIGEN...

Die Ausrüstung ist vervollständigt...

Der Kassenzettel des Veloplus in Ostermundigen ist fast so lang wie ich...

 

Der Totalbetrag erreicht fast die Höhe des Kaufpreises, den ich für mein letztes Occasionsauto bezahlt habe... Für Insider: Ja das Auto, aus dessen Kotflügel das Ahornbäumchen gewachsen ist... Ich war doch schon immer ökologisch unterwegs...

 

Aber ich habe nun vom Kocher über die Benzinflasche (zum Kocher!) zu den Pfannen und Handschuhen, dem Reparaturmaterial bis zur Regenhose alles, was ich brauche - oder sogar noch mehr - ausser ich hätte doch noch was vergessen...

 

Die Kunst besteht nun darin, das alles noch in die vier Packtaschen zu packen, die mir zur Verfügung stehen...

 

REISEBLOG

Reiseberichte

Text- und Foto-schnappschüsse /

Impressionen

11. FEBRUAR 2016

45 Wochen

unterwegs... 

 

* * *

02. FEBRUAR 2016

10 MONATE UNTERWEGS

 

* * * 

***JUBILÄUM***

02.10.2015

6 Monate

unterwegs

Cappuccino-Index

Ein Index aus der Wirtschaft - im wahrsten Sinne des Wortes...

Aktualisiert am

16.11.2015 Kathmandu