Dienstag, 14. Mai 2013

 

Liebe Alle

 

Schön von Euch zu lesen, dass Ihr Euch über meine Einträge und Fotos freut...!

 

Das Musikfestival nebenan hat seine Tore gestern nach Mitternacht doch noch geschlossen - und ich konnte dann noch einige Stunden gut schlafen... Heute Nacht gehts wieder los...

 

Trotzdem bestens, habe ich meinen Flug nach Bangkok auf den 15. Mai vorverschoben - hätte ich eigentlich von Anfang an so planen sollen... So habe ich den 16. Mai noch in Bangkok und um 01.50 AM am 17. Mai geht es dann ja schon Richtung Amsterdam, Richtung back home... Tja, so schnell kann das gehen...

 

Und dann heisst es schon wieder:

Was vorüber ist, gehört der Zeit...

Doch die Erinnerungen werde ich behalten!

 

Und jammern darf ich nicht! Denn Ende Dezember fliege ich ja schon wieder nach Asien...

 

Heute habe ich den Kek Lok Si-Tempel etwas ausserhalb von George Town besucht. Habe mich mit dem Taxi chauffieren lassen.

Der Taxifahrer wollte unbedingt auf mich warten, weil es schwierig werde, für die Rückfahrt ein Taxi zu finden. Ich dachte, der wolle nur nicht leer in die Stadt zurück und wollte mich während der Besichtigung nicht durch den wartenden Taxifahrer stressen lassen, zumal die Taxis hier erstaunlich teuer sind...

Und der Taximeter lief in keinem der Taxis, die ich bisher genutzt habe... Ich war überzeugt, dass ich zurück in die Stadt komme und habe auf sein Angebot verzichtet...

 

Der Kek Lok Si-Tempel besticht schon von weitem durch seine Grösse und seine Weitläufigkeit. Er ist am Hang gebaut - auf verschiedenen Ebenen/Terrassen. Es begann alles 1885 - und heute steht hier der grösste buddhistische Tempel Malaysias. Doch die Grösse allein macht es ja nicht aus. Es ist auch seine Schönheit, sein Reichtum an Farbenpracht, an Gärten, Nischen, Treppen und Treppchen, Tempel und Tempelchen - so richtig chinesisch und buddhistisch. Irgendwie kitischig - doch kitschig kann es nicht sein, weil dazu wirkt alles viel zu harmonisch, viel zu anmutig!

 

Nach der Rückkehr in die Stadt habe ich in der Gassenküche/ Restaurant nahe meines Guesthouse wunderlecker gegessen. Heute weissen Reis mit viel Gemüse, Tofu. Mal vegetarisch. Es war eine richtig grosse Gassenküche mit einer Art Buffet und in einer Art Garage standen Tische. Dazu das obligate Coke für den Magen - herrlich, so zu tafeln. Alles für 7 RM.

 

Da Regen in der Luft lag, habe ich mich so langsam zu meinem Guesthouse aufgemacht und im Guesthouse nebenan auf der Terrasse noch einen Capuccino getrunken, der grad soviel gekostet hat wie das Mittagessen. Tja, da wo die Touris sind, da sind auch die Preise. Der Capuccino ist für unsere Begriffe mit knapp Fr. 2.80 ja noch immer günstig. Aber im Umkehrschluss müsste ich, wenn ich Capuccino und Mittagessen vergleiche in der Schweiz ja gegen Fr 15.00 für einen Capuccino bezahlen, wenn der gleich teuer sein soll, wie ein vollwertiges Mittagessen... Wie auch immer - lassen wir die Rechnerei...

 

Zeige Euch viel lieber ein paar Eindrücke meines Ausflugs, die ich ganz praktisch raufladen kann, weil draussen der Regen, der in der Luft lag, nun tatsäclich niederprasselt - und wie...!! Ob er Abkühlung bringt oder nur die Luftfeuchtigkeit in die Höhe schnellen lässt?

 

Heute war es hier nämlich wieder unerbittlich heiss. In der weitläufigen Tempelanlage die vielen Treppen hoch zu steigen, war richtig anstrengend. Mein TShirt war danach klatschnass. Da war ich froh, habe ich dann beim Ausgang relativ schnell doch noch ein klimatisiertes "Taxi" für die Rückfahrt in die Stadt gefunden. Die wenigen Taxis, die beim Tempel standen, waren alle nicht frei - alle warteten auf die Gäste, die sie gebracht haben. Hm, also hätte ich doch auf meinen Fahrer von heute Morgen hören und ihn warten lassen sollen?? Wie auch immer. Es hielt ein Auto. Kein Taxi. Ein Privatauto. Der Chauffeur meinte zwar, er sei ein Taxi und wollte mir das mit einer Urkunde, welche er aus dem Handschuhfach zwischen - wie es schien - zigtausend von Zetteln hervorkramte, beweisen. Ich erklärte ihm, er könne gar kein Taxi sein, weil er kein Taxischild auf dem Dach habe und sein Auto nicht rot sei, wie die offiziellen Taxis... Da aber kein offizielles Taxi in Sichtweite war - und er das sehr wohl auch wusste - liess er sich im Preis durch meine Argumente nicht drücken - er verlangte für die Fahrt in die Stadt 30 RM - den Preis, den ich heute Morgen auch schon für die Hinfahrt bezahlt habe... 

 

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Aktualisiert am

04. März 2016 aus Bang Sapahn